Gelände

Mit dem Ergebnis der Dressur (umgerechnet in Strafpunkte) gehen die Teilnehmer in die zweite Runde – die Gelände- und Streckenfahrt. Die leichte Dressurkutsche wird gegen eine stabile Metallkutsche getauscht, deren Gewicht vorgeschrieben und auch überprüft wird.

Die Geländefahrt ist das Herzstück eines Fahrturniers.

Die gesamte Strecke ist in mehrere Phasen (A,B,C,D,E oder A,C,E) unterteilt. Der Fahrer hat diese Phasen in unterschiedlichen Gangarten zu absolvieren, die ihm vom Regelwerk im Deutschen Pferdesport, der LPO, vorgegeben werden.

In allen Phasen sind Streckenlänge, Durchschnittstempo und damit auch die maximal zur Verfügung stehende Zeit für die jeweilige Phase vorgeschrieben. Für die Überschreitung dieser „erlaubten Zeit“ erhält der Fahrer Strafpunkte.

Vor dem Start in die Phase E, der sogenannten „Hindernissstrecke“ erfolgt eine zehnminütige Zwangspause. Wahrend dieser Pause werden die Pferde noch einmal durch einen Tierarzt und einen Richter auf ihren Verfassung überprüft, bevor sie in das letzte Teilstück der Geländeprüfung starten.

Ist alles in Ordnung, geht es dann in die für die Zuschauer spektakulärste, bis zu zehn Kilometer lange, mit sechs bis acht Hindernissen gespickte E-Strecke.

Hier schlägt der Faktor Zeit zu, es geht darum, so schnell wie möglich das Gespann durch die Buchstabenfolge der Hindernisse zu fahren.